Dirk Röpcke

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[ . . . ] "Dirk Röpcke ist [...] erster Anwärter auf den Günther-Anders-Gedächtnis­pokal. Diesen erhält, wer die Lebens­maxime des in­ter­na­tional namhaftesten öster­rei­chi­schen Polemikers am ef­fekt­voll­sten variiert: 'Hoff­nung ist ein anderes Wort für Feigheit.'" (Süd­deut­sche Zeitung)

[ . . . ] "... daß die letzte Hoffnung niemals dem eine ist, der sie hegt, sondern jenen allein, für die sie gehegt wird." (Walter Benjamin: Goethes Wahl­ver­wandt­schaften)


Bücher u. a.Didaktische Subversion

Sven Wernströms Werk­ent­wick­lung

Literatur, Pädagogik, Kul­tur & Politik im Übergang

Günther Anders, das Glück & die Rettung der Welt




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[ . . . ] "Thanks largely to the efforts of Konrad Paul Liessmann, Dirk Röpcke, and Raimund Bahr, Vienna has become, in the last two decades, the focal point for critical discussion, inside and outside the academy, on Anders and his legacy." (Austrian Lives, Uni­ver­sity of New Orleans Press / Inns­bruck Uni­ver­sity Press, 2012)

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Beiträge u. a. in

Tumultes

Dokumentation des gleichnamigen Symposiums zum
100. Geburtstag von Günther Anders


Beiträge Jugendliteratur und Medien

Écologie & Politique

Handlung Kultur Interpretation


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Weidenkorb

[ . . . ] "So liegt die Zukunft in Finsternis, und die guten Kräfte / Sind schwach. All das sahst du / Als du den quälbaren Leib zer­stör­test." (Bert Brecht: Zum Freitod des Flüchtlings W. B. [Walter Benjamin])

[ . . . ] "Der gewaltsame und menschenfeindliche Charakter einer basal auf Kälte, Konkurrenz und Gleichgültigkeit gestimmten Ge­sell­schaft und ihre Tendenz zur Selbst­zerstörung werden vom Amok­läu­fer gleichsam aus der Abstraktion gerissen und zur Kennt­lich­keit gebracht. Unserer ge­sam­ten abend­län­dischen Kultur wohnt eine amok­artige Tendenz inne, die immer deutlicher zutage tritt." (Götz Eisenberg)

[ . . . ] "Die Überwindung des Vorurteils und die Haltung der Toleranz sind aber nur dem neidlosen, ausgeglichenen Menschen möglich, der über Er­fah­rungs­breite verfügt. Für ihn gibt es kein Motiv, andere zu schädigen oder ihnen nicht auch zu helfen. Die Art von Li­be­ra­li­tät stellt sich ein, wenn zwei Dinge zusammenkommen: Ein relativ sorgen­freies, auf einem bestimmten Standard ste­hen­des Leben und ein langer Anfang, d. h. eine angemessene Ent­wick­lung." (Max Horkheimer: Gedanken zur politischen Erzie­hung)

[ . . . ] "Toleranz ist, wenn man alles auszuhalten bereit ist, was an Niederträchtigkeiten im Namen von Kultur und Identität verbrochen wird und wenn dabei einer den an­de­ren deckt." (Red. Bahamas, Berlin)

[ . . . ] "Identifikation mit vorhandenen Verhältnissen heißt, daß die Menschen das Vorgefundene als von ihnen Hervorgebrachtes betrachten. Sie ver­hal­ten sich so, daß ihnen die eigene An­pas­sung an die äußere Welt als deren Um­wäl­zung er­schei­nen muß." (Wolfgang Pohrt)

[ . . . ] "Dem heute Möglichen sich anpassen, heißt, nicht länger sich an­pas­sen, son­dern das Mög­liche ver­wirk­lichen." (Theodor W. Adorno)

[ . . . ] "Die Aufgaben, die gelöst werden müssen, sind von geradezu ergrei­fender Schlichtheit. Es geht erstens darum, die real und in überreichem Maße vor­han­de­nen Ressourcen an Naturstoffen, Be­triebs­mit­teln und nicht zuletzt menschlichen Fähigkeiten so einzusetzen, daß allen Menschen ein gutes, genußvolles Leben frei von Armut und Hunger gewährleistet wird. [...] Zweitens gilt es, die katastrophale Fehlleitung der Ressourcen [...] in sinnlose Pyramidenprojekte und Zer­stö­rungs­pro­duk­tionen zu stoppen. [...] Und drittens schließlich ist es erst recht von ele­men­ta­rem Interesse, den durch die Produktivkräfte der Mikroelektronik gewaltig an­ge­schwol­lenen ge­sell­schaft­lichen Zeitfonds in eine ebenso große Muße für alle zu über­setzen statt in 'Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit' einerseits und verschärfte Arbeits­hetze andererseits. / [...] Trotz der geradezu schreiend evidenten Tat­sa­che, daß ein auch nur einigermaßen sinnvoller Einsatz der gemeinsamen Res­sour­cen mit der ka­pi­ta­lis­ti­schen Form völlig unvereinbar geworden ist, werden nur noch 'Konzepte' und Vor­ge­hens­wei­sen diskutiert, die genau diese Form voraussetzen." (Robert Kurz: Schwarz­buch Kapitalismus. Ein Abgesang auf die Marktwirtschaft. Frankfurt/M. 2009, S.782f.)

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[ Bahamas ] [ haGalil ] [ Institut für Sozialkritik Freiburg / ça ira-Verlag ] [ jungle world ] [ konkret ] [ Wolfgang Pohrt ] [ sans phrase ] [ XS-Verlag ]

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